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| | |  | Fricke, Jobst PeterIntonation und musikalisches Hören epOs-Music, 226 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Tabellen, Photos und Graphiken Bd. 18 in der Reihe "Osnabrücker Beiträge zur systematischen Musikwissenschaft", hrsg. v. Bernd Enders
Bd. 1 in der Reihe "Wiener Beiträge zur systematischen Musikwissenschaft", hrsg. v. Christoph Reuter (Rote Ausgabe) Osnabrück 2012ISBN 978-3-940255-14-3 (Buch)ISBN 978-3-940255-15-0 (CD-ROM) | |
Gute Musiker haben eine ziemlich genaue Vorstellung von
sauberer Intonation und überprüfen diese beim Spiel durch
kontrollierendes Hören fortlaufend auf Akzeptanz und optimale
Qualität. Experimentelle Hörversuche mit ausgebildeten
Instrumentalisten erweisen sich als geeignetes Mittel, präzise
Informationen über den stark vom melodischen und harmonischen
Verlauf beeinflussten Intonationsvorgang, aber auch über das
Phänomen des Zurechthörens zu erhalten. Es zeigt sich, daß
akustische und physiologische Faktoren, die auf der Struktur
der Klänge und den Intervallbeziehungen beruhen, weniger ins
Gewicht fallen als psychologische Kriterien, die der emotional
bestimmten Interpretation dienen. Der musikalische Ausdruck,
den der Musiker seiner Interpretation aufprägt, kann geradezu
aus den Intonationsverläufen eines Stückes abgelesen werden.
Mit dieser Arbeit wurde 1968 die »Kölner Intonationsforschung«
begründet.
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