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| | |  | Musik im virtuellen RaumKlangArt-Kongreß 1997 rasch Universitätsverlag, 485 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Klangbeispiele Die Online-Version beruht auf eingescannten Seiten, so daß die Druckqualität und die Lesefunktionen eingeschränkt sind. Osnabrück 2000ISBN 3-934005-64-0 (Buch) | |
Wissenschaftler, Komponisten und Pädagogen reflektierten beim Osnabrücker
KlangArt-Kongreß 1997 das Schwerpunktthema "Musik im virtuellen Raum".
Vor allem das Internet, das derzeit am meisten diskutierte Kommunikationssystem,
kann als ein "virtueller Raum" betrachtet werden, der prinzipiell jedem Menschen
offensteht und daher neue Formen der globalen Interaktionen zwischen Mensch und
Maschine und - maschinenvermittelt - zwischen Menschen ermöglicht.
Raum und Zeit werden in gewisser Weise unabhängig von psychischen und physika-
lischen Bindungen, so daß sich neuartige Erlebniswelten auftun ("virtuelle
Realität"). Durch Vernetzung von musikalisch agierenden Menschen in virtuellen
Räumen und multimedialer Information ergeben sich neue Möglichkeiten, aber auch
qualitative Veränderungen der medialen Interaktion, z.B. bei der Diskussion von
Musikstudierenden im sog. Chatroom oder beim Verschicken musikalischer Daten
im Netz.
Die Autoren diskutieren eine Fülle künstlerischer und musikkultureller Aspekte
der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien.
Welche Auswirkungen ergeben sich für Wissenschaftler, Künstler, Musiker und Hörer?
Welche Aufgaben stellen sich der musikwissenschaftlichen Forschung und wie
gestalten sich musik- und audiotechnische Produktions- und Reproduktionsverfahren?
Und schließlich: welche Konsequenzen ergeben sich für die Ausbildung, wenn
computerbasierte Vermittlungsverfahren neue musikpädagogische Konzepte
erforderlich machen?
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